Die Kellertheater-Produktion „Leena und die Irrlichter“ von Anna-Sophie Sattler ist ein Kindertheaterstück für vier und mehr Darsteller in insgesamt über fünfzehn verschiedenen Sprechrollen; geeignet für Kinder ab sechs Jahren.


Die Geschichte handelt von dem Mädchen Leena Li, das zusammen mit ihrem unsichtbaren Freund glücklich und zufrieden in einer sehr düsteren Welt wohnt. Dabei wird sie von drei Irrlichtern beobachtet, die Leenas Leben ziemlich eintönig finden und beschließen, daran etwas zu ändern. — Sie entführen Leenas Freund und nehmen sie mit auf eine bizarre Reise durch die Welt.
Zunächst findet sich Leena auf einem Jahrmarkt wieder, auf dem nichts so ist, wie es scheint — ein Kabinett des Unmöglichen, wie der Direktor seine Schaustellertruppe nennt. Aber selbst dem traurigen Clown gelingt nicht, Leena aufzuheitern. Sie möchte lieber weiter nach ihrem Freund suchen und begegnet dabei ein paar Büchern, die zwar bereitwillig aus ihrem Inhalt rezitieren, ihr aber nicht bei ihrer Suche behilflich sein können. Der Bibliothekar gibt Leena schließlich einen wichtigen Hinweis und schenkt ihr ein Buch.
Während sie noch damit beschäftigt ist, überlegen sich die drei Irrlichter, die jede Szene begleiten, bereits wieder neuen Unsinn. Ehe sich Leena versieht, befindet sie sich plötzlich mitten in einer wilden Party; die exaltierte Diva versucht alles, um aus ihr ein echtes Partygirl zu machen.
Grabstein Leicht panisch entkommt Leena schließlich dem Trubel, ist inzwischen aber so verwirrt von ihren Abenteuern, dass sie sogar den Grund ihrer Reise vergessen hat. Die Irrlichter sind sich einig — Leena kann nur an einem ruhigen Ort glücklich werden, und so bringen sie sie auf einen Friedhof.
Der Totengräber erweist sich als äußerst gesprächig und nett, erinnert Leena wieder an ihre Suche nach ihrem Freund und ist sogar bereit, sie nach Hause zurückzubegleiten. — Möglicherweise ist der unsichtbare Freund ja in der Zwischenzeit wiedergekommen...
Dafür sorgen die drei Irrlichter, zufrieden damit, dass Leena draußen in der Welt offenbar doch noch einen neuen, sichtbaren Freund gefunden hat — oder vielleicht sogar noch mehr?



Vorstellungen
Samstag/Sonntag, 22./23. Februar und 01./02. März 2014, jeweils 11.00 Uhr
Samstag, 08./15./22. März 2014, jeweils 11.00 Uhr
Sonntag, 09. März 2014, 17.00 Uhr
Sonntag, 16./23. März 2014, jeweils 16.00 Uhr